Burnout ist ein Ausbrennen, wenn wir Energie geben ohne Energie zurück zu erhalten – das Arbeiten an sich trifft keine Schuld!

Es gibt sehr viele Definitionen von Burnout. Aber was ist es nun ganz genau? Und was hat es nun mit Arbeiten zu tun? Oft heisst es: es ist ein Überarbeiten. Nun ja, so einfach ist es nicht und ist auch nicht richtig.

Burnout ist ein Ausbrennen. Wenn wir Energie in unsere Gefühle und Taten abgeben, ohne dass wir Energie zurückbekommen, dann ist irgendwann unser Energie-Tank leer.

Das Arbeiten an sich ist trifft keine Schuld. Zu arbeiten ist sogar ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Auch viel Arbeiten kann gut sein, wenn eben alles im Gleichgewicht aus Geben und Bekommen funktioniert.

Das Gleichgewicht halten wir dann, wenn die Motivation für unser Tun stimmt. Wenn wir einen Sinn drin sehen, was wir tun. Wenn unser Herz bei dem Tun dabei ist. Dann erfüllt uns das Arbeiten mit einer ungeheuer starken Schaffensenergie, mit Glücksgefühlen, mit Zufriedenheit und es wird uns leicht ums Herz, also leicht im Leben.

Wenn wir jedoch jeden Tag arbeiten und dies aus der Motivation tun, dass es sein muss, dass wir einfach 8-10 Stunden unserer Lebenszeit abgeben, weil wir von etwas leben müssen, dann wird es uns schwer ums Herz, dann sind wir innerlich traurig und bereits am Morgen ist eine Kraftlosigkeit da. Und um den Tag zu überstehen, da müssen wir noch mehr Energie aufwenden, um uns am Laufen zu halten PLUS noch mehr Energie, um die eigentliche Tätigkeit auszuführen. Und alles, was wir zurückbekommen, ist Geld, das uns existentiell am Leben erhält, aber nicht wirklich glücklich, zufrieden, sinnerfüllt macht.

Das ist der Ablauf, der zu einem Burnout führt.

Und deshalb arbeite ich mit meinen Kunden daran, dass sie wieder spüren, was ihnen Sinn gibt. Denn das ist der Ablauf, wenn es raus aus dem Burnout hin zu einer Leichtigkeit und Zufriedenheit gehen soll. Mag sein, dass es Angst macht, da hin zu schauen. Aber nur deshalb, weil da ein tiefer Glaubenssatz ist: “das kann ich mir nicht leisten, in solche Träume zu verfallen. Das Leben ist hart und kein Kinderspiel.” oder ähnlich.

Ich sage Ihnen: doch, das Leben ist ein Spiel und wir dürfen so mitspielen, dass wir richtig viel Spaß dran haben und es mag paradox für Manche sein, aber nur dann kommt auch genug Geld rein, dass der Spaß immer weiter gehen kann. Es gibt dann viel mehr Tage, wo wir dem Bett regelrecht in den Tag und unser Werk hinein entfliehen. Und das ist schön!

Und wie denken Sie über dieses Spiel?

Spielen Sie schon mit?

Wollen Sie mitspielen?

Ich wünsche Ihnen einen sinn-erfüllten und freudigen Tag!

Ihre

Agnes Martin-Dulemba

 

www.klaradenken.com

Teilen:
  • [3]
  • [4]